9 September 2026

„Vergessen“ könnte KI ethischer machen

Künstliche Intelligenz (KI) kann diskriminieren und Vorurteile reproduzieren, während Nachvollziehbarkeit und Datenschutz meist kleingeschrieben werden. Der KI-Experte Markus Schedl forscht daran, die Software ethischer zu machen.

Ein wichtiger Punkt dabei ist Machine Unlearning: Die Fähigkeit der KI, gezielt zu vergessen bzw. Verzerrungen aus dem Modell „herauszulernen“, könnte sie gerechter machen

Im Forschungscluster Bilateral Artificial Intelligence, in dem Schedl Key Researcher und Work Package PI ist, werden zwei Perspektiven verknüpft: einerseits das Machine Learning, das sich auf große Datenmengen stützt und hinter den großen Sprachmodellen wie ChatGPT steckt, andererseits auf die logische oder symbolische KI, die nicht diesen statistischen Ansatz wählt sondern bei der es eher um Repräsentation von und Schlussfolgern aus Wissen geht.

Das Projekt ist Teil des Exzellenzclusters “Bilateral Artificial Intelligence”, der vom Wissenschaftsfonds FWF mit 19,8 Millionen Euro gefördert wird.

Das vollständige Interview zum lesen oder nachhören finden sie hier.

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